Die ausländische Nachfrage stieg um 2,4 % (+318 000) auf 13,4 Millionen, womit ein historisches Ergebnis erreicht wurde, wie das Bundesamt für Statistik in einer Medienmitteilung schreibt. Auch die inländische Nachfrage nahm zu: Mit 11,7 Millionen Logiernächten lag sie um 2,8 % (+316 000) über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dies geht aus den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. «In sämtlichen Monaten der Sommersaison 2025 ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr zu beobachten und es werden monatliche Rekordwerte erreicht», heisst es weiter. Die monatlichen Anstiege liegen zwischen 1,7 % (Mai) und 4,1 % (Oktober). Sowohl ausländische als auch Schweizer Gäste übernachteten häufiger als im Vorjahr (+2,4% bzw. +2,8 %).

Noch nie so viele amerikanische Gäste

Mit insgesamt 13,4 Millionen Logiernächten ausländischer Gäste wurde in der Sommersaison 2025 das beste Ergebnis seit mehreren Jahrzehnten erzielt. Monat für Monat stieg die ausländische Nachfrage gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat an. Mit diesen Höchstwerten bestätigt sich der Trend der Sommersaisons 2023 und 2024, wobei gegenüber dem Vorjahreszeitraum lediglich die Nachfrage der Besucherinnen und Besucher aus zwei der fünf Kontinente gestiegen ist. Erneut erreichten die amerikanischen Gäste mit insgesamt 3,1 Millionen Logiernächten (+104 000; +3,4 %) einen neuen Höchstwert. Die europäische Nachfrage stieg um 3,8 % (+254 000) und lag mit 6,9 Millionen Logiernächten auf einem Niveau, das seit der touristischen Sommersaison 2013 nicht erreicht wurde. Die grössten absoluten Zunahmen waren bei den britischen Gästen zu verzeichnen (+90 000 Logiernächte; +10,8 %), gefolgt von Deutschland (+61 000; +2,9).

Weniger Touristen aus Asien

Bei den Gästen aus Asien hingegen zeigt sich ein umgekehrter Trend: Mit 2,9 Millionen Logiernächten wurde hier ein Minus von 33 000 (-1,1 %) verbucht. Dieser Rückgang ist vor allem auf die sinkende Nachfrage aus Korea (-32 000; -11,7 %), den Golfstaaten (-17 000; -3,0 %) und Indien (-13 000; -2,6 %) zurückzuführen. Umgekehrt generierten Gäste aus China ein Plus von 11,1 % (+54 000 Logiernächte).