Vorsicht, Langfinger!
Kurz nicht aufgepasst – und schon ist das Smartphone weg: Das Diebstahl-Risiko-Ranking offenbart, in welchen Städten es am gefährlichsten und in welchen am sichersten ist.

Kurz nicht aufgepasst – und schon ist das Smartphone weg: Das Diebstahl-Risiko-Ranking offenbart, in welchen Städten es am gefährlichsten und in welchen am sichersten ist.

Sie kommen leise, bleiben unsichtbar – und schlagen zu, wenn niemand damit rechnet. Taschendiebstahl gehört in vielen Grossstädten Europas leider zum Alltag. Ein schneller, unbemerkter Griff in die Tasche – und schon ziehen dunkle Wolken am Ferien-Horizont auf. Solche Schreckmomente und ihre Folgen können Ihre schöne Ferienreise ruinieren. Ob in der Metro von Barcelona, auf dem Markt in Madrid oder beim Stadtbummel durch Amsterdam – Taschendiebe schlagen oft dort zu, wo viele Menschen unterwegs sind, und die Aufmerksamkeit nachlässt. Diebe nutzen genau diese Momente: das Gedränge, ein Ablenkungsmanöver oder schlicht die Unachtsamkeit. Doch mit ein paar einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren. Für das Diebstahl-Risiko-Ranking hat Paul Camper, die deutsche Onlineplattform für privates Camper-Sharing, die 25 beliebte Touristenstädte in Europa unter die Lupe genommen.
In den touristischen Hotspots Europas ist das Risiko für solche Delikte leider besonders hoch. Gründliche Recherchen und Analysen zeigen, in welchen Städten besondere Aufmerksamkeit gefordert ist und wo sich die «Hauptzonen» der Langfinger befinden. Für das Diebstahl-Risiko-Ranking wurden 25 beliebte Touristenstädte in Europa unter die Lupe genommen. Eine Hochrechnung zeigt, wie häufig Touristinnen und Touristen zu Opfern werden – ein klarer Indikator, der das Risiko jeder Stadt veranschaulicht.
Mit wachem Blick, kluger Vorbereitung und der richtigen Ausrüstung schützt man sich sich wirkungsvoll vor Taschendiebstahl und kann Städtetrips in vollen Zügen geniessen.
Am besten nutzt man eine Gürteltasche, Brusttasche oder einen Geldgürtel, den man unter der Kleidung trägt. So sind Handy, Pass, Kreditkarten und Bargeld sicher verstaut. Gerade in Menschenmengen sollte der Rucksack vorne oder die Handtasche mit dem Verschluss zum Körper getragen werden.
In vielen Touristengebieten bieten vermeintlich freundliche Leute kleine Geschenke oder Informationen an. Sobald man sie annimmt, fordern sie Geld und nutzen die Gelegenheit für Ablenkungsmanöver, sodass sie Wertsachen stehlen können. Taschendiebe arbeiten oft in Teams. Wachsamkeit ist geboten, wenn einem jemand zu nahekommt oder ungewöhnlich hilfsbereit ist.
Stets nur so viel Bargeld oder Karten wie nötig dabeihaben. Eine Kopie des Ausweises kann digital gesichert werden (zum Beispiel in einer Cloud oder einer verschlüsselten App), falls doch etwas passiert. Bei einem Stadtbummel sollte man auf das Tragen von wertvollem Schmuck oder von teuren Markenuhren verzichten.
Das Risiko lässt sich reduzieren, indem man die Tasche, den Rucksack und Wertsachen nie unbeaufsichtigt lässt – auch nicht im Café, am Strand oder auf der Sitzbank. Ein Moment der Unachtsamkeit könnte ausreichen, sodass Hab und Gut weg ist.
Einfach, aber effektiv: Schon diese kleine Hürde kann Taschendiebe davon abhalten, schnell und unbemerkt an Wertsachen zu kommen. Der Zipper sollte dabei unten liegen, da Langfinger ansonsten ein leichteres Spiel haben.
