Die besten Einfälle entstehen bekanntlich nicht unter Stress. Zusammenhalt wächst nicht vor dem Bildschirm. Deshalb sind Tapetenwechsel und Unterhaltung für Teams so wichtig: Man lernt sich neu und anders kennen, wagt sich an Ideen heran, die am Schreibtisch vielleicht noch zu visionär erschienen sind, zu weit weg. Plötzlich werden sie greifbar, fühlbar. So können gerade auch Incentive-Reisen als Belohnung oder Motivation für Mitarbeitende Wunder bewirken. Der Kanton Bern bietet hierfür zahlreiche Möglichkeiten von der Stadt bis ins Oberland, vom exklusiven Hotel bis zur Naturoase. Als Verbindungskanton zwischen der Deutsch- und der Westschweiz ist er zudem aus allen Richtungen bequem erreichbar. Fünf Destinationen mit konkreten Vorschlägen für zweitätige Incentive-Aufenthalt.

Bern: Vielfalt und Weitblick

Entschleunigung zwischen historischen Gassen, schlendern unter den Lauben, naturnah und zentral in Europa gelegen – das ist Bern. Hier finden Eventplanende klassische und besondere Locations mit moderner Infrastruktur, vielfältigen Übernachtungsangeboten und jeder Menge Möglichkeiten, um ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zusammenzustellen. In Bern ist alles nahe beieinander und entweder bequem zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, die mit dem Bern-Ticket für Gäste kostenlos sind. Das Swissôtel Kursaal Bern liegt ruhig ennet der Kornhausbrücke, bietet eine Aussicht, die bis zu den Berner Alpen reicht und ist doch nur einen Katzensprung von der Altstadt entfernt. Das Vier-Sterne-Superior-Hotel verfügt über 163 moderne Zimmer, ein Kongresszentrum sowie mehrere Restaurants und sogar ein Casino. Der erste Tag beginnt mit einer Führung durch die UNESCO-gekürte Altstadt. Highlight ist ein Besuch im Innern des Zytglogge – auf Tuchfühlung mit dem jahrhundertealten mechanischen Uhrwerk.

Zum Abendessen geht es in das Alte Tramdepot direkt neben dem Bärenpark. Hier gibt es Währschaftes zu essen, begleitet von hausgebrautem Bier. Vom berühmten Rosengarten aus geniessen die Reisenden den Sonnenuntergang mit traumhaftem Weitblick über die Stadt Bern. Am nächsten Tag wartet ein weiteres Wahrzeichen der Stadt: Das Zentrum Paul Klee. Mit einem Workshop im Atelier Creaviva lassen Teams ab fünf bis 70 Personen ihre Kreativität frei fliessen.

Ideale Besuchszeit: Ganzjährig.
Weitere Informationen: www.bern.com/business

Thunersee: Genuss und Panorama

Erholung, Genuss und exklusive Erlebnisse sind in der Thunersee-Region garantiert. Hier finden Ruhesuchende Entspannung und Abenteuerlustige Action. Mitarbeitende, die eine Belohnung verdienen, erfahren in kleinen feinen Hotels, auf Ausflügen in der Natur oder mit einem besonderen kulinarischen Verwöhnprogramm Wertschätzung und Zusammenhalt. Idealer Ausgangspunkt für Unternehmungen rund um den Thunersee ist daher das Hotel Eden in Spiez.

Ferienfeeling in der Spiezer Bucht. © Schweiz Tourismus, Jan Geerk

Die Vier-Sterne-Superior-Unterkunft liegt in einer grossen Parkanlage mit Sicht auf den Thunersee und die Alpen. Alle 45 Zimmer bieten vom Balkon aus eine idyllische Aussicht, sei es auf das Schloss Spiez, den Dorfkern, das Bergpanorama oder den Thunersee. Im 650 Quadratmeter grossen Spa stellt sich sofort Entschleunigung ein, es warten mehrere Pools, diverse Saunen und Massagen. Verschiedene Aktivitäten sind zusätzlich direkt beim Hotel buchbar: An der Weindegustation in der Eden Vinothek (für Gruppen ab fünf Personen) lernen die Teilnehmenden beispielsweise unter professioneller Begleitung verschiedene Rebensäfte aus dem hoteleigenen Weinkeller kennen. Bei einer abendlichen Fackelwanderung durch die Rebberge (ab zehn Personen) zeigt sich die Weinregion mystisch und geheimnisvoll. Am nächsten Tag geht es je nach Vorliebe aufs Wasser oder hoch hinaus: Mit dem Erlebnisgutschein können Gäste aus verschiedenen Aktivitäten wählen, zum Beispiel eine Schifffahrt auf dem See (ganzjährig), eine Fahrt mit der Standseilbahn auf den Niesen (April bis November) oder ein Ausflug zu den St. Beatus-Höhlen (ganzjährig).

Ideale Besuchszeit: Ganzjährig, ideal von April bis November.
Weitere Informationen: www.eden-spiez.ch

Interlaken: Luxus und Adrenalinschub

Wie Spiez ist auch Interlaken bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Das Städtchen lässt sich gut zu Fuss erkunden und rundherum warten einzigartige Natur und besondere Erlebnisse. Das «Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa» bietet 216 Zimmer und eine ausgewogene Mischung aus Tradition, Luxus und Moderne.

Im 5500 Quadratmeter grossen Spa-Bereich – auch architektonisch eine Wucht – bleiben keine Wünsche offen. Verschiedene Körper- und Gesichtsbehandlungen können dazugebucht werden. Gerade im Winter gibt es einiges zu erleben in Interlaken. So startet der erste Incentive-Tag mit dem Schnitzen von Eisskulpturen im Kursaalgarten. In kleinen Gruppen entstehen veritable Kunstwerke. Grössere Teams (ab 30 Personen) speisen nach getaner Arbeit im Restaurant Spycher im Congress Kursaal Interlaken, für kleinere empfiehlt sich das «Ristorante e Pizzeria Sapori» im «Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa».

Action mit dem First Flieger. © Jungfraubahnen

Am nächsten Tag geht es nach Grindelwald, wo Puls und Adrenalin in die Höhe schnellen. Mit dem First Flieger rasen bis zu vier Personen gleichzeitig an je einem 800 Meter langen Stahlseil von Frist nach Schreckfeld. Zusätzlich oder als weniger temporeiche Variante bietet sich ein Ausflug auf das Jungfraujoch an, wahlweise mit Mittagessen auf rund 3454 Metern. Zwei Tage im Höhen- und Temporausch: Ein Incentive-Erlebnis, das niemand so schnell vergisst.

Ideale Besuchszeit: Winter.
Weitere Informationen: www.victoria-jungfrau.ch, www.jungfrau.ch

Ferienregion Gstaad: Gemütlichkeit und Romantik

Der mondäne Ort im Berner Oberland bietet für jeden Geschmack etwas, von der urchigen Alphütte bis zum Luxushotel, vom Naturerlebnis bis zum kulinarischen Hochgenuss. Gstaad ist mit dem Zug einfach erreichbar. Das Hotel Gstaaderhof verfügt über mehrere helle Tagungsräume und eine persönliche Atmosphäre mit viel Holz und Gemütlichkeit. In der kleinen Wellnessoase ist der Alltag schnell vergessen, erst recht mit einer ausgiebigen Massage. Der erste Tag startet romantisch mit einer Kutschenfahrt durch Gstaad, kombiniert mit einer Dorfführung eines einheimischen Guides. Wenn danach der Magen knurrt, geht es zum Mittagessen ins urige Posthotel Rössli. Auf der Karte stehen traditionelle Speisen aus regionalen Zutaten. Nachmittag und Abend werden käsig: Ein Besuch in der Käsegrotte ist ein Erlebnis. Hier lagern neue und ältere Prachtstücke, über 3000 insgesamt, darunter eines von 1931. Die Laibe werden im ehemaligen Wasserreservoir ästhetisch präsentiert, auf einer Führung erfährt man zudem Wissenswertes über den Berner Hobelkäse AOP und dessen Herkunft. Selbstverständlich kann der feine Käse bei einem anschliessenden Apéro mit einem guten Glas Wein degustiert werden.

Romantische Kutschenfahrt durch Gstaad. © Destination Gstaad / Melanie Uhkötter

Vom kalten geht es zum warmen Käse in Form eines Fondues: Die Gäste sitzen dabei in einem riesigen Holz-Caquelon vor einzigartiger Bergkulisse. Am nächsten Tag wartet ein Besuch auf dem Glacier 3000 inklusive Mittagessen im Restaurant Botta. Auf dem Berg muss ein Gang über die einzige Hängebrücke, die zwei Berggipfel miteinander verbindet, zwingend sein. Der Mut wird mit atemberaubender Aussicht belohnt.

Ideale Besuchszeit: Ganzjährig.
Weitere Informationen: https://mice.gstaad.ch

Adelboden-Lenk-Kandersteg: Achtsamkeit und Kulinarik

Nur eine Stunde von Bern entfernt, bieten die drei Täler alpine Abenteuer, kombiniert mit handverlesener Spitzenküche und facettenreicher Natur wie Wasserfällen und Bergen. Das «Bellevue Parkhotel & Spa Adelboden» empfängt die Incentive-Reisenden mit Charme und alpinem Chic. Das traditionsreiche Haus gibt es seit 125 Jahren und ist bei Geschäfts- wie auch Privatreisenden beliebt. Sitzungsräume für sechs bis 60 Personen, grosszügige, Ruhe ausstrahlende Zimmer sowie einen Wellnessbereich mit Innen- und Aussenpool runden das Angebot ab. Tag eins startet mit einer Wertewanderung: Die rund zweistündige Route führt entlang der Cholereschlucht und ist auch eine Reise zu sich selbst. An sechs Stationen heisst es innehalten, nachdenken, ankommen. Auf die Innenschau folgt der Weitblick: Das Bergrestaurant auf der Tschentenalp ist in nur sieben Minuten mit der Gondel erreichbar und öffnet die Sicht auf Berge, Täler und die Engstligenfälle. Mit Rösti im Bauch und einem Lächeln im Gesicht geht es hinunter ins Hotel zum Wellness oder gemütlichem Beisammensein. An Tag zwei wartet Kandersteg und der Bergfrieden-Pfad Sunnbüel. Auch hier stehen Achtsamkeit und bewusstes Erleben im Vordergrund: Vor einem eindrücklichen Bergpanorama werden an zehn Stationen Mini-Rituale vorgestellt, um sich mit der Bergwelt – oder den Teamgspändli – zu verbinden.

Weitsicht auf der Tschentenalp. © Tourismus Adelboden-Lenk-Kandersteg

Das Mittagessen im Berghotel Schwarenbach, einer Herberge mitten in der Alpenwelt, bildet den krönenden Abschluss mit Rösti, Käseschnitte oder Säumer-Makronen.

Ideale Besuchszeit: Juni bis Oktober.
Weitere Informationen: www.bellevue-parkhotel.ch, www.adelboden-lenk-kandersteg.ch


Was darf es also sein? Stadt oder Land? See oder Berge? Egal ob Bern, die Thunersee-Region, Interlaken, Gstaad oder Adelboden-Lenk-Kandersteg: Wer Incentive sucht, wird im Kanton Bern fündig.

Mehr Business-Inspiration: www.madeinbern.com/business