Über den Tellerrand schauen
Verbindend und zugleich erweiternd? Was nach einem Spagat klingt, gelingt im Aostatal mit Leichtigkeit – sowohl hoch oben wie tief unten.

Verbindend und zugleich erweiternd? Was nach einem Spagat klingt, gelingt im Aostatal mit Leichtigkeit – sowohl hoch oben wie tief unten.

Ein Blick über den Tellerrand; was oft als Rezept für neue Impulse propagiert wird, geschieht im Aostatal auf die denkbar natürlichste Weise. Ein metallisches Klicken durchbricht die Morgenruhe, ein kurzer Moment der Überwindung, der sich dank dem motivierenden Team im Rücken verkürzt – und schon trägt die Zipline einen in den Horizont hinaus. Dies ist nur eine der sportlichspassigen Aktivitäten im «Parco avventura», der zwischen Pré-Saint-Didier und La Thuile in einem Wald mit alten, bis zu 20 Meter hohen Kiefern liegt. Ganz automatisch öffnet sich der Blick in alle Richtungen, frische Gedanken entstehen mühelos angesichts der Mont-Blanc-Bergkette.
Teams, die das Gefühl von Weite noch mehr auskosten möchten, finden es seit Dezember 2025 unweit der Stadt Aosta in reinster Form: Die «Stella di Pila» bringt Gäste auf 2’723 Meter Höhe mitten in die alpinen Viertausender von Matterhorn bis Monte-Rosa. Für Events lässt sich das Gebäude in kühner Windrosen- Architektur als immersive Location nutzen: 360-Grad-Panorama und Teller, randvoll mit lokalen Spezialitäten, versprechen Perspektivenwechsel pur. Auf der «Stella di Pila» öffnet sich der Blick nicht nur nach aussen, sondern weitet auch den Geist für alles, was folgt.

Im beschaulichen Aostatal sind das bald einmal Burgen wie das Castello di Fénis oder das Castello di Sarre, die von der Historie der kleinsten Region Italiens zeugen. Wer Bewegungen nicht nur geschichtlich, sondern ganz gegenwärtig erfahren will, begibt sich mit dem Team auf einen der unzähligen Wanderwege. Sie führen zu Berghütten wie dem Rifugio Prarayer oder dem Rifugio Champillon, auf deren Terrassen die Polenta dampft, Worte plätschern und Gläser klirren. Apropos Gläser: An Reben führt kein Weg vorbei. So lockt etwa das Weingut Château Vieux mit Degustationen zwischen Trockenmauern und Weinstöcken. Womöglich ist es gerade eine Eigenschaft des Aostatals, die sich auf das Team überträgt: Authentizität.
Kontrastprogramm / Exkursionen in das Berg-Innere: Team-Führungen durch unterirdische Stollen und Schächte, beispielsweise in Cogne, Brusson oder Ollomont, machen Industrie-Geschichte, Technik und harte Arbeit der Bergleute erlebbar.
