Bezaubernde Idylle

Das Hotel Bad Schauenburg erstrahlt seit einem Jahr in neuem Glanz: Das 4-Sterne-Haus zählt neu 38 Zimmer, bietet ein zweites Restaurant, zusätzliche Seminar- und Banketträume sowie einen Barockgarten. Die Arbeiten dauerten rund zwei Jahre ‒ entstanden ist ein regelrechtes Bijou.

Der Weg ins Hotel Bad Schauenburg führt von Liestal über eine kleine Strasse ins Grüne. Wegweiser mit den Aufschriften „Bienenberg“ oder „Marienboden“ ziehen vorbei, und kurz vor der Ankunft warnt ein Schild vor Rehen. Das historische 4-Sterne-Hotel liegt versteckt in der Baselbieter Hügellandschaft. Viele, die diesen Rückzugsort kennen, kommen immer wieder zurück. „Wir haben eine sehr stabile Stammkundschaft“, hält Hoteldirektorin Stéphanie Häring fest. Sie hat die Geschäftsleitung des Hauses 2016 von ihrem Vater übernommen. Während des Besuchs der Redaktion halten gerade Novartis, Roche und die Basler Kantonalbank ein Seminar ab. „Wir können problemlos drei Firmen im Haus haben, ohne dass sie sich kreuzen“, betont  Stéphanie Häring.

Vielseitiges Gebäude-Ensemble

Das hängt natürlich mit dem Gebäudekomplex zusammen. Da ist zum einen das denkmalgeschützte Haupthaus, das mit einer neuen Empfangshalle samt Hotelbar, frisch renovierten Zimmern, zwei eleganten Boardrooms, dem Schauenburgersaal und dem bewährten Gault-Millau-Restaurant Bad Schauenburg auftrumpft. Der Neubautrakt des Hotels schliesst direkt ans Haupthaus an und bietet 20 neue Zimmer sowie den Ostenbergersaal. Zusätzlich wurde aber auch die frühere Vieh- und Heuscheune umgebaut. Dort befinden sich jetzt das rustikale Restaurant Zum Schauenegg, eine Wystube, ein Gewölbekeller, zwei Seminarräume sowie der Ermitage-Saal im Dachstock. Nicht zu vergessen die beiden Seminarräume , die in einem weiteren Gebäude – der Remise – zu finden sind. Insgesamt stehen den Gästen nun neun Räume für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung.

www.badschauenburg.ch

Bad Schauenburg – einst und jetzt

Das Bad Schauenburg befand sich einst im Besitz von Ratsherren und Stadtschreibern, ehe es dank seines Heilwassers im 19. Jahrhundert zum Bäderhotel wurde. 1958 kaufte die J. R. Geigy AG das Grundstück mit dem Plan, eine Villensiedlung fürs Direktionskader zu erstellen. In der Folge wurde der Gasthof aber zu einem Tagungshotel umgebaut. Bis September 2015 gehörte Bad Schauenburg dem Basler Pharmaunternehmen Novartis. Heute ist es im Besitz des Baselbieters Peter Grogg, Hauptaktionär der Hotelkette Sunstar und Gründer der Bachem AG. Geführt wird Bad Schauenburg seit 1984 von der Gastgeber-Familie Häring.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .